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So wird der Deutschland-Stack wird zum Zukunfts-Stack
In den kommenden Monaten entscheidet sich, ob der Deutschland-Stack wirklich zum Zukunfts-Stack für eine Staatsmodernisierung wird – oder ob wir bei einer weiteren Bestandsaufnahme stehenbleiben.
Für Bund und Länder heißt das: Wir brauchen einen politisch getragenen, verbindlichen Rahmen für Architektur, Standards und Cloud-Strategie – mit klaren Horizonten von 10 Jahren für die Grundarchitektur und 5 Jahren für konkrete Technologien.
Für die kommunale Praxis bedeutet das: Standards und D-Stack müssen auf der letzten Meile funktionieren – in den konkreten Fachverfahren, Portalen und Abläufen. Nur dann kommen Registermodernisierung, EUDI-Wallet und KI nicht als isolierte Projekte, sondern als spürbare Verbesserungen bei Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen an.
Unser Ziel muss heute sein, Standardisierung so weiterzuentwickeln, dass sie drei Dinge zugleich ermöglicht:
- digitale Souveränität des Staates,
- verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen und
- sichtbaren Nutzen vor Ort in den Kommunen.
Kommune X.0 schließt sich deshalb den Forderungen zur Standardisierung vom DATABUND e. V. an!
Forderungen des DATABUND e. V. zur Standardisierung des Deutschland-Stack
Was jetzt die Politik tun muss!
Wir brauchen einen verbindlichen Zukunfts-Stack für die Verwaltungs-IT – mit klarer Cloud-Strategie, einem verpflichtenden D-Stack-Rahmen und stabilen rechtlichen Bedingungen, damit Kommunen und Hersteller zielgerichtet investieren können.
1. Strategischer Rahmen statt Bestandsaufnahme
- Aus dem bisherigen Tech-Stack wird eine echte Zukunftsstrategie mit klaren Architekturprinzipien und Standards (Horizont: 10 Jahre).
- Konkrete Technologien werden mit einem flexiblen 5‑Jahres-Horizont festgelegt.
- Bestandslösungen bleiben geschützt, Neuentwicklungen orientieren sich verbindlich am Zukunfts-Stack.
2. Verbindliche Cloud-Strategie für Kommunen
- Bund und Länder definieren, welche Cloud-Infrastruktur/Modelle kommunal genutzt werden sollen.
- Aufbau einer neutralen Schicht/Interoperabilität, um Lock-in-Effekte zu begrenzen.
- Klare, realistische Definition von „Cloud-Fähigkeit“ für Fachverfahren.
3. D-Stack als Pflicht-Rahmen für Plattformen
- D-Stack wird zur verbindlichen Architektur für datenbasierte Verwaltungsplattformen auf allen Ebenen.
- Zentrale Basisdienste (Identität, Datenaustausch, Datenabruf, Zahlung, Postfach) sind standardisiert zu integrieren.
- Neue Plattformen und Fachverfahren richten sich verpflichtend an diesen Standards aus.
4. Kommunale „letzte Meile“ sichern
- Kommunale Anforderungen an Prozesse und Integrationen werden systematisch in die D-Stack-Weiterentwicklung eingebunden.
- EUDI-Wallet, Registermodernisierung, KI und Automatisierung werden praxistauglich für kommunale Plattformen umgesetzt.
5. Rechtssicherheit und Investitionsschutz
- Aus dem Tech Stack muss jetzt eine Zukunftsvorgabe werden: Bund und Länder brauchen einen politisch beschlossenen Zukunfts-Stack mit 10‑Jahres-Sicht auf Architektur und 5‑Jahres-Sicht auf Technologien.
- Nur mit klaren Vorgaben, welche Cloud-Modelle für die öffentliche Verwaltung zulässig und gewünscht sind, kann Verwaltungs-IT souverän und gleichzeitig innovativ werden.
- D-Stack, EUDI-Wallet, Registermodernisierung und KI-Strategien müssen zusammen gedacht werden – mit einem Fokus auf die kommunale ‚letzte Meile‘, sonst kommen sie bei Bürger:innen und Unternehmen nicht an.
Anforderungen und Rollen der Stakeholder
Anforderungen und Rollen der Bundesebene (BMDS, BMI, Fachressorts)
- Aus dem Tech Stack muss jetzt eine Zukunftsvorgabe werden: Bund und Länder brauchen einen politisch beschlossenen Zukunfts-Stack mit 10‑Jahres-Sicht auf Architektur und 5‑Jahres-Sicht auf Technologien.
- Nur mit klaren Vorgaben, welche Cloud-Modelle für die öffentliche Verwaltung zulässig und gewünscht sind, kann Verwaltungs-IT souverän und gleichzeitig innovativ werden.
- D-Stack, EUDI-Wallet, Registermodernisierung und KI-Strategien müssen zusammen gedacht werden – mit einem Fokus auf die kommunale ‚letzte Meile‘, sonst kommen sie bei Bürger:innen und Unternehmen nicht an.
Anforderungen und Rollen von Landesministerien / Landes-IT (Fach- und Digitalressorts)
- Ein gemeinsam definierter Zukunfts-Stack von Bund und Ländern verhindert, dass jedes Land seine eigene Parallelwelt aufbaut – und spart Mittel für die wirklich wichtigen Innovationsprojekte.
- Die Länder spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, eine verbindliche Cloud-Strategie für Kommunen festzulegen und sie rechtlich abzusichern.
- Mit einem klaren D-Stack-Rahmen können Landesportale, Fachverfahren und kommunale Plattformen endlich koordiniert gedacht werden – statt nebeneinander her zu laufen.
Anforderungen und Rollen von IT-Wirtschaft und Fachverfahrenshersteller
- Ein klarer Zukunfts-Stack und verbindliche D-Stack-Standards schaffen einen bundesweiten Markt statt vieler kleinteiliger Insellösungen – das ist die Grundlage für wirtschaftlich tragfähige Produkte.
- Wir brauchen klare Vorgaben zur Cloud-Nutzung in der kommunalen Ebene, damit sich Cloud-native Entwicklungen überhaupt lohnen und nicht an politischer Unsicherheit scheitern.
- Standardisierte Basisdienste und Interoperabilität ermöglichen echten Wettbewerb über Qualität – nicht über geschlossene Systeme und Lock-in.
Anforderungen und Rollen von kommunalen/öffentlichen IT-Dienstleistern
- Ein klar definierter Zukunfts-Stack gibt IT-Dienstleistern die Möglichkeit, Lösungen wiederverwendbar und skalierbar zu bauen – statt jedes Mal von vorne anfangen zu müssen.
- Mit einer verbindlichen Cloud-Strategie und D-Stack-Standards können Plattformen technisch sauber ausgerichtet und KI-Innovationen sicher integriert werden.
- Investitionsschutz und verlässliche Migrationspfade sind entscheidend, damit bestehende Fachverfahren weiterentwickelt werden können – statt sie wegwerfen zu müssen.
- D-Stack und stabile rechtliche Rahmenbedingungen sind die Voraussetzung, damit digitale Angebote wirklich bei den Bürger:innen ankommen und nicht im Projektstatus stecken bleiben.
- Ein verbindlicher Zukunfts-Stack schafft Planungssicherheit, damit Kommunen endlich in ihre Verwaltungs-IT investieren können – ohne Angst vor teuren Sackgassen.
- Eine klare Cloud-Strategie von Bund und Ländern schützt kommunale IT-Budgets und verhindert, dass jede Kommune allein teure Lock-in-Risiken tragen muss.
Anforderungen und Perspektiven für Kommunen (Bürgermeister:innen, Landrät:innen, Kämmer:innen, Amtsleitungen)
- D-Stack und stabile rechtliche Rahmenbedingungen sind die Voraussetzung, damit digitale Angebote wirklich bei den Bürger:innen ankommen und nicht im Projektstatus stecken bleiben.
- Ein verbindlicher Zukunfts-Stack schafft Planungssicherheit, damit Kommunen endlich in ihre Verwaltungs-IT investieren können – ohne Angst vor teuren Sackgassen.
- Eine klare Cloud-Strategie von Bund und Ländern schützt kommunale IT-Budgets und verhindert, dass jede Kommune allein teure Lock-in-Risiken tragen muss.
Der Deutschland-Stack als Zukunfts-Stack der Staatsmodernisierung!
Nutzen für Bürgerschaft und Unternehmen (sowie für die staatliche und kommunale Öffentlichkeitsarbeit)
Ein Zukunfts-Stack für die Verwaltung sorgt dafür, dass Anträge, Ausweise und Leistungen endlich einfach, digital und aus einem Guss funktionieren.
- Klare Standards und Plattformen in der Verwaltung bedeuten für Bürgerinnen und Bürger weniger Papierkram, weniger Wege zum Amt, schnellere Entscheidungen.
- Wenn Bund und Länder jetzt klare digitale Leitplanken setzen, wird Steuergeld in Lösungen investiert, die bleiben – statt in kurzfristige Projekte ohne Anschlussfähigkeit.